Ransomware Risk Report: Sind Sie auf die aktuellen Bedrohungen vorbereitet?

87 % der Ransomware-Angriffe richten sich gegen die Identitätsinfrastruktur

Unsere jährliche weltweite Studie unter IT- und Sicherheitsexperten untersucht die Auswirkungen von KI-Risiken, eskalierenden Bedrohungstaktiken sowie Lücken bei der Identity Threat Detection and Response (ITDR).

Die Angriffsfläche ist enorm und wächst weiter. Security- und IT-Teams müssen zusammenarbeiten, um sie zu schützen. Durch den Einsatz von KI durch Angreifer und die zunehmende Verbreitung von Shadow-AI am Arbeitsplatz wird sie immer größer. Unverändert häufig sind Angriffe auf das Identitätssystem.

Simon Hodgkinson Ehemaliger CISO bei bp und Strategic Advisor bei Semperis

Ransomware-Angreifer
weiten ihre Angriffstaktiken über den Cyberbereich hinaus aus

Beginnen wir mit einer guten Nachricht: Unser dritter jährlicher Ransomware Risk Report zeigt einen weiteren Rückgang bei der Zahl der Organisationen, die Lösegeld gezahlt haben: auf 59 %, gegenüber 69 % im vergangenen Jahr und 78 % im Jahr 2024.

Doch Angreifer verschärfen ihre Taktiken. Sie nutzen die KI-Agenten und Identitätssysteme ihrer Ziele aus und bedrohen Familien und Freunde von Mitarbeitenden. Die Bedrohungen nehmen kein Ende. Erfahren Sie, wie Sie sich weiterhin wehren können.

Lesen Sie den vollständigen Report
69%
der Befragten waren in den vergangenen 12 Monaten mehrfach Ziel von Ransomware-Angriffen
84%
der Angriffe setzten KI als Waffe ein.
87%
der Angriffe kompromittierten die Identitätsinfrastruktur
37%
der Angriffe umfassten Bedrohungen gegen Freunde oder Familienangehörige von Mitarbeitenden

Kollektive Resilienz, also der Gedanke „Wir sitzen alle im selben Boot“ ist entscheidend. Gemeinsam müssen wir sowohl die vorgelagerten als auch die nachgelagerten Auswirkungen jedes Angriffs verstehen und erkennen, was wir tun können, um nicht nur uns selbst, sondern auch einander zu schützen.

Sarah Armstrong-Smith Mitglied des Cyber-Beirats der britischen Regierung und Autorin

KI mischt jetzt bei Ransomware mit.

Fast 75 % der Befragten unseres AI Risk Reports gaben an, sie seien besorgt, dass KI Identitätsangriffe häufiger machen könnte. Diese Befürchtungen erwiesen sich als begründet. Angreifer nehmen weiterhin Identitäten ins Visier … und nutzen dazu KI – sowohl durch KI-basierte Angriffe als auch durch die Ausnutzung der unternehmenseigenen KI-Agenten und -Systeme.

Auch die Verteidiger setzen die Technologie ein, allerdings mit gemischten Ergebnissen.

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40%

der Befragten waren Opfer eines KI-basierten Ransomware-Angriffs

44%

der Opfer von Ransomware gaben an, dass ihre eigenen KI-Agenten oder -Systeme von Angreifern ausgenutzt wurden

Sich wandelnde Bedrohungen sind die größte Herausforderung für die betriebliche Resilienz

Datendiebstahl und die Sperrung des Systemzugangs bleiben für Angreifer attraktive Mittel. Doch damit geben sie sich nicht zufrieden. Sie greifen zunehmend auf Erpressung, psychologische Einschüchterung und physische Drohungen zurück, um Zahlungen zu erzwingen.

„Die Kriminellen entwickeln ihre Taktiken ständig weiter“, sagt Mickey Bresman, CEO von Semperis. „Daher ist es nur logisch, dass sie weiterhin neue Wege suchen werden, um Opfer zur Zahlung zu zwingen.“

57%

der Befragten erhielten bedrohliche SMS, Briefe oder Pakete

19%

der Opfer von Ransomware-Angriffen berichtete von einem physischen Eindringen der Angreifer

Ein Angreifer verfolgt nur ein Ziel: Er möchte etwas von Ihnen bekommen. Und das kann er nur erreichen, indem er die Kosten für den Widerstand gegen seine Forderungen höher macht als die Kosten für ein Nachgeben. Die Androhung körperlicher Gewalt ist die jüngste Entwicklung, da wir die meisten anderen Risiken bereits abgedeckt haben.

Chris Inglis Ehemaliger Nationaler Cyberdirektor der USA und Strategic Advisor bei Semperis

Ransomware schadet
mehr als nur dem Geschäft

Umsatzverluste aufgrund von massiven Störungen des Geschäftsbetriebs, Erhöhungen der Versicherungsprämie und Datendiebstahl sind nichts Neues. Doch die Angreifer belassen es nicht dabei. Sie weiten ihre Bedrohungen auf die Familienangehörigen und Freunde der Mitarbeiter ihrer Opfer aus und greifen dabei auf Taktiken wie Doxxing, Swatting, Stalking und sogar Entführungen zurück.

„Angreifer gehen so rücksichtslos vor, wie es nötig ist, um ihre Ziele zu erreichen“, sagt Sarah Gosler, Expertin für Cyber-Resilienz und Human Defense. „Deshalb gehen sie über den reinen Geschäftsbetrieb eines Unternehmens hinaus und machen die Sache persönlich. Wir müssen anfangen, Cyberangreifer als die Kriminellen zu betrachten, die sie sind.“

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42%
aller Angriffe führten zu massiven Störungen des Geschäftsbetriebs



42%
aller Angriffe resultierten in einer Kündigung bzw. Prämienerhöhung der Cyberversicherung
25%
der Zielpersonen oder ihrer Familien wurden Opfer von Doxxing
23%
der Zielpersonen oder ihrer Familien wurden Opfer von „Swatting“-Angriffen

Cybersecurity ist ein Problem, das jeden betrifft. Kein Einzelner und keine Organisation ist davor gefeit. In einer Welt, in der künstliche Intelligenz neue Horizonte erschließt, müssen Unternehmen in Cybersecurity investieren. Dieses Thema darf bei Budgetdiskussionen nicht länger in den Hintergrund treten. Aktuell zeichnet ein Wandel von der reinen Sicherheit hin zur Cyberresilienz ab. So wichtig die Konzentration auf Erkennung und Prävention auch ist, so sehr müssen Sie sich auch auf Resilienz und Reovery konzentrieren.

Sarah Gosler Expertin für Cyberresilienz und den Schutz von Menschen

Identity bleibt ein bevorzugtes Ziel, doch oft fehlen wirksame ITDR-Tools

Angreifer nehmen Identitätssysteme ins Visier, um ihren Zugriff zu erweitern und ihre Berechtigungen zu erhöhen.

Doch nur etwa die Hälfte der Unternehmen in der diesjährigen Studie verfügt über die ITDR-Tools, die sich als am wirksamsten erwiesen haben, um eine sichere Wiederherstellung der Identitätssysteme zu beschleunigen.

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87%
aller Angriffe zielten auf Identitätssysteme ab
Nur 50 %
der Opfer hatten dezidierte Backups ihrer Identitätsdaten
Nur 40 %
verfügten über Tools zur automatisierten Recovery von Identitäten
60%
oder weniger hatten die Wiederherstellung der Identität in ihren Krisenreaktionsplänen berücksichtigt

Unternehmen haben keine Möglichkeit vorherzusagen, welche Entscheidungen ein KI-Agent treffen wird und welche unerwarteten Auswirkungen seine Handlungen haben könnten. Ein Angreifer, der diesen Agenten ausnutzt, erhält denselben Zugriff. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, so schnell wie möglich Schutzmaßnahmen rund um Ihre Identitätssysteme zu ergreifen.

Mickey Bresman CEO von Semperis

Steigern Sie Ihre Cyber-Resilienz mit Expertenwissen

Cyberangriffe sind mittlerweile an der Tagesordnung, doch eine wirksame Reaktion ist möglich … und notwendig.

Auf der Grundlage der Daten aus der diesjährigen Studie und jahrzehntelanger praktischer Erfahrungen liefern unsere Experten Einblicke und Empfehlungen, um die Vorbereitung auf Ransomware zu stärken.

Unternehmen können ihre Cyber-Resilienz stärken, indem sie sich mit neu auftretenden Risiken im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz auseinandersetzen und ihre Krisenreaktionspläne proaktiv modernisieren, um sowohl alten als auch neuen kriminellen Taktiken entgegenzuwirken.

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Weitere Ressourcen

Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie identitätsbasierte Angriffe verhindern, erkennen und darauf reagieren können.