
Unsere jährliche weltweite Studie unter IT- und Sicherheitsexperten untersucht die Auswirkungen von KI-Risiken, eskalierenden Bedrohungstaktiken sowie Lücken bei der Identity Threat Detection and Response (ITDR).
Beginnen wir mit einer guten Nachricht: Unser dritter jährlicher Ransomware Risk Report zeigt einen weiteren Rückgang bei der Zahl der Organisationen, die Lösegeld gezahlt haben: auf 59 %, gegenüber 69 % im vergangenen Jahr und 78 % im Jahr 2024.
Doch Angreifer verschärfen ihre Taktiken. Sie nutzen die KI-Agenten und Identitätssysteme ihrer Ziele aus und bedrohen Familien und Freunde von Mitarbeitenden. Die Bedrohungen nehmen kein Ende. Erfahren Sie, wie Sie sich weiterhin wehren können.
Fast 75 % der Befragten unseres AI Risk Reports gaben an, sie seien besorgt, dass KI Identitätsangriffe häufiger machen könnte. Diese Befürchtungen erwiesen sich als begründet. Angreifer nehmen weiterhin Identitäten ins Visier … und nutzen dazu KI – sowohl durch KI-basierte Angriffe als auch durch die Ausnutzung der unternehmenseigenen KI-Agenten und -Systeme.
Auch die Verteidiger setzen die Technologie ein, allerdings mit gemischten Ergebnissen.
der Befragten waren Opfer eines KI-basierten Ransomware-Angriffs
der Opfer von Ransomware gaben an, dass ihre eigenen KI-Agenten oder -Systeme von Angreifern ausgenutzt wurden
Datendiebstahl und die Sperrung des Systemzugangs bleiben für Angreifer attraktive Mittel. Doch damit geben sie sich nicht zufrieden. Sie greifen zunehmend auf Erpressung, psychologische Einschüchterung und physische Drohungen zurück, um Zahlungen zu erzwingen.
„Die Kriminellen entwickeln ihre Taktiken ständig weiter“, sagt Mickey Bresman, CEO von Semperis. „Daher ist es nur logisch, dass sie weiterhin neue Wege suchen werden, um Opfer zur Zahlung zu zwingen.“
der Befragten erhielten bedrohliche SMS, Briefe oder Pakete
der Opfer von Ransomware-Angriffen berichtete von einem physischen Eindringen der Angreifer
Umsatzverluste aufgrund von massiven Störungen des Geschäftsbetriebs, Erhöhungen der Versicherungsprämie und Datendiebstahl sind nichts Neues. Doch die Angreifer belassen es nicht dabei. Sie weiten ihre Bedrohungen auf die Familienangehörigen und Freunde der Mitarbeiter ihrer Opfer aus und greifen dabei auf Taktiken wie Doxxing, Swatting, Stalking und sogar Entführungen zurück.
„Angreifer gehen so rücksichtslos vor, wie es nötig ist, um ihre Ziele zu erreichen“, sagt Sarah Gosler, Expertin für Cyber-Resilienz und Human Defense. „Deshalb gehen sie über den reinen Geschäftsbetrieb eines Unternehmens hinaus und machen die Sache persönlich. Wir müssen anfangen, Cyberangreifer als die Kriminellen zu betrachten, die sie sind.“
Angreifer nehmen Identitätssysteme ins Visier, um ihren Zugriff zu erweitern und ihre Berechtigungen zu erhöhen.
Doch nur etwa die Hälfte der Unternehmen in der diesjährigen Studie verfügt über die ITDR-Tools, die sich als am wirksamsten erwiesen haben, um eine sichere Wiederherstellung der Identitätssysteme zu beschleunigen.
Cyberangriffe sind mittlerweile an der Tagesordnung, doch eine wirksame Reaktion ist möglich … und notwendig.
Auf der Grundlage der Daten aus der diesjährigen Studie und jahrzehntelanger praktischer Erfahrungen liefern unsere Experten Einblicke und Empfehlungen, um die Vorbereitung auf Ransomware zu stärken.
Unternehmen können ihre Cyber-Resilienz stärken, indem sie sich mit neu auftretenden Risiken im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz auseinandersetzen und ihre Krisenreaktionspläne proaktiv modernisieren, um sowohl alten als auch neuen kriminellen Taktiken entgegenzuwirken.
Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie identitätsbasierte Angriffe verhindern, erkennen und darauf reagieren können.